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  Studentenalltag

Studentenalltag Ein Studentenalltag kann grob in zwei Schwerpunkte gegliedert werden. Der Studentenalltag besteht in der Regel aus dem Studium und der Freizeitgestaltung. Dem Studium sollten Studenten dabei natürlich den größten Teil ihrer Aufmerksamkeit widmen.

Zum Absolvieren eines Studiums müssen Studenten an Lehrveranstaltungen teilnehmen. Zu Beginn des Studiums findet zumeist ein Propädeutikum, eine Einführungsveranstaltung für die verschiedenen Fachgebiete, statt. Hiernach besteht der Alltag von Studenten zumeist aus dem Besuch von Vorlesungen, einem begleitendem Tutorium aus Seminaren oder Blockseminaren sowie aus verpflichtenden und freiwilligen Praktika. Mit dem Besuch dieser Lehrveranstaltungen ist es jedoch nicht getan. Studenten müssen für ihr Studium auch viel Zeit für das Lernen in Eigenregie aufwenden.

Ein Studium ist also sehr zeit- und arbeitsintensiv. Trotz allem besteht der normale Studentenalltag nicht nur aus Lernen. Auch die Freizeitgestaltung nehmen viele Studenten sehr wichtig. Der Besuch von kulturellen Einrichtungen gehört hier ebenso dazu wie der Kneipen-, Bar- oder Cafébesuch mit Freunden. In den meisten Hochschulstädten gibt es spezielle Tarife, die auch chronisch klammen Studenten den Besuch verschiedener Einrichtungen möglich machen. So haben beispielsweise Cafés, Kneipen oder kulturelle Einrichtungen besondere Studententarife oder Studentenangebote. Auch die Eintrittspreise in Schwimmbäder, Zoos oder Museen gibt es für Studenten häufig zu vergünstigten Preisen. In der Regel muss für die Inanspruchnahme ein Studentenausweis vorgezeigt werden.

Ein Studentenausweis kann zum Beispiel beim Studentenwerk beantragt werden. Studenten können jedoch nicht nur mit Hilfe eines Studentenausweises bares Geld sparen. Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen und BAföG beziehen, können beispielsweise eine GEZ-Befreiung beantragen. Allein damit lassen sich monatlich rund 17 Euro sparen. Des Weiteren können Studenten auch die Kosten für Kommunikation ganz einfach senken. So bieten einige Telekommunikationsanbieter beispielsweise spezielle Studententarife an. Und bei anderen Anbietern gibt es einen Sozialtarif, bei dem die Telefongebühren reduziert werden. Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines Sozialtarifs ist zumeist ein positiver BAföG-Bescheid oder eine aktuelle GEZ-Befreiung.

Ein sparsamer Lebenswandel ist übrigens nicht der einzige Weg, um den Studentenalltag finanziell bewerkstelligen zu können. Studenten können nämlich auch bestimmte steuerliche Vorteile für sich nutzen. Zwar verdient ein Student meist wenig bis gar nichts, dennoch kann sich eine Steuererklärung lohnen. Die Kosten für das Erststudium können beispielsweise bis zu einer Höhe von 4000 Euro als Sonderausgabe deklariert werden. Und Semestergebühren, Fahrtkosten, Telefonkosten oder Kosten für Fachliteratur können als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.

Der Alltag vieler Studenten wird auch durch das Leben in einer WG geprägt. Ganz davon abgesehen, dass der Einzug in eine WG oft der erste Schritt zur Abnabelung vom Elternhaus ist, entstehen hier auch oft Probleme. Neben der Grundfrage, ob alle Mitbewohner miteinander harmonieren, gibt es Probleme, die in schöner Regelmäßigkeit wiederkehren. Hauptsächlich geht es dabei um das Putzen oder um das Auffüllen des WG-Kühlschranks. Aber auch Rauchen, Telefonierverhalten, das Einladen von Freunden, Parties und das Zahlen von Rechnungen sorgen in einer WG immer wieder für Streit und Diskussionen. Eine funktionierende WG zeugt davon, dass die dort lebenden Studenten ihre Lektion in Punkto Zusammenleben mit anderen Personen bereits gelernt haben.