Neben der üblichen Miete für Wohnung oder (WG-) Zimmer gibt es einen weiteren Posten, der den Löwenanteil des monatlichen Budgets verschlingt: Die sogenannten Lebenshaltungskosten. Je nach Definition zählt man verschiedene Ausgaben hierzu; neben unregelmäßigen Kosten für beispielsweise neue Kleidung oder Reisen spielt insbesondere die Verpflegung eine wichtige Rolle. Essen und Trinken sind unmittelbar lebensnotwendig und kosten somit zwangsläufig Geld - trotzdem lässt sich auch hier mit ein wenig Geschick eine Menge einsparen.

Insbesondere in der ersten Studienzeit kann die Umstellung auf eigene Verpflegung sehr ungewohnt sein. Wer bisher von seinen Eltern bekocht wurde oder sich zumindest um den Einkauf von Lebensmitteln keine Gedanken machen musste, der wird die erste Zeit vielleicht ein wenig unsicher sein. Und nicht selten zeigt der Kassenbon bei den ersten "Hamstereinkäufen" eine gehörige Summe Geld an - insbesondere, wenn man viel Wert legt auf Einzelhandelsmärkte, Bioläden und Co. Und wer zum Kochen zwischen Seminar und Vorlesung erstmal keine Zeit findet, den locken zahlreiche Snacks und Mahlzeiten vom Restaurant bis zum Coffeeshop zum Geldausgeben. Keine Panik, wenn das Budget in den ersten Monaten ein wenig strapaziert wird: Es ist ganz normal, dass die ersten Schritte zur "Selbstverpflegung" ein wenig holprig sein können. Eine ideale Hilfe zur realistischen Einschätzung ist das Wohnen in einer WG - hier wird nicht selten gemeinsam gekocht, wodurch man nicht nur gute und zugleich kostengünstige Rezepte kennen lernt, sondern auch die Ausgaben fürs Essen teilt.

Auch ein regelmäßiger Kochabend mit Freunden ist immer eine gute Idee. Darüber hinaus kann jeder Schritt für Schritt lernen, den wichtigsten "Versuchungen" in punkto Lebensmittel zu widerstehen: Mit einem gut gefüllten Kühlschrank und selbst belegtem Sandwich für die Pause werden Spontankäufe oder teure Besuche im Café oder Bistro weniger wahrscheinlich. Dabei lohnt es sich, Grundnahrungsmittel im Discounter und nur die Extras zum Beispiel im Stamm-Supermarkt oder Biolden nach Wahl einzukaufen: Die Differenz ist mitunter enorm. Übrigens: Auf Bioprodukte müssen auch sparwillige StudentInnen heute längst nicht mehr verzichten. Fast jede Supermarktkette hat inzwischen ihre eigene Produktlinie mit Brotaufstrichen, Milch oder Käse aus biologischem Anbau. Moderne Mensen in zahlreichen Unis sowie FHs sorgen dafür, dass das Essengehen auch hier bezahlbar bleibt - schmackhaft sowieso, denn Einheitsbrei und Kantinenessen haben die meisten längst frisch zubereitete Speisen entgegengesetzt.



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